Besondere Einsätze

Einsatzkräfte sind in den meisten Fällen auf belastende Einsätze mental und körperlich gut vorbereitet.
Die überwiegende Mehrzahl der Einsatzkräfte kann psychische Belastungen im Einsatzdienst ohne bleibende Schäden verarbeiten.
Es gibt jedoch Einsätze, die „unter die Haut“ gehen und nicht ohne weitere Maßnahmen verarbeitet werden können.

Die Eindrücke eines solchen Einsatzes können sich nicht nur im Einsatzdienst, sondern auch auf berufliche und private Lebensbereiche auswirken. Der END informiert im Vorfeld über typisch auftretende Stressreaktionen und zeigt Möglichkeiten auf, die Auswirkungen zu mildern.

Besondere Einsatzerlebnisse können z.B. sein:

  • Tod von Familienangehörigen, Kollegen oder Kameraden
  • Tod von Kindern
  • Eigene Todesangst
  • Vergebliche Rettungsversuche
  • Persönlich bekannte Opfer
  • Schusswaffengebrauch
  • Bezug zur eigenen Biografie
  • Identifikation mit dem Opfer
  • Große Anzahl von Verletzten und Toten
  • Jedes andere Ereignis, das eine extreme Wirkung hat
  • Starkes Medieninteresse

Download: END Flyer „Informationen für Einsatzkräfte nach belastenden Einsätzen“